Sicherheit
Es geht sicher
oder es geht nicht.
Technische Kontrolle, klare Prozesse und eine Kultur der Verantwortung. Sicherheit ist bei RMR keine Nebensächlichkeit und kein reines Regelwerk. Sie ist Teil der Unternehmenskultur – von der Geschäftsführung über die Belegschaft bis zu den Partnerfirmen. Der Schutz von Menschen, Umwelt und Anlagen wird täglich geplant, kontrolliert und weiterentwickelt.
Prävention
Die RMR setzt auf vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen, klare Verantwortlichkeiten und kontinuierliche Kontrolle. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, technische Anlagen zuverlässig zu betreiben und mögliche Störungen bereits im Ansatz zu vermeiden.
Dazu gehören regelmäßige Prüfungen, Wartungsmaßnahmen, Schulungen, technische Überwachungssysteme und die sorgfältige Kontrolle der gesamten Trasse. Auch kleinere Vorfälle werden ernst genommen, ausgewertet und genutzt, um Abläufe weiter zu verbessern.

Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit ist bei RMR fester Bestandteil des täglichen Handelns. Sicherheit ist keine Nebensächlichkeit und kein formaler Pflichtpunkt. Sie ist eine Geisteshaltung.
Die RMR hat diese Denkweise von der Geschäftsführung über die Belegschaft bis zu ihren Partnerfirmen im Arbeitsalltag tief verinnerlicht und lebt heute eine umfassende Sicherheitskultur.
Dass wir dabei alle gesetzlichen Vorgaben einhalten, versteht sich von selbst. Doch das ist nicht alles. Es ist auch unsere feste Absicht, die Abläufe zum Schutz unserer Beschäftigten kontinuierlich zu verbessern. Denn jeder Vorfall kann Hinweise auf größere Risiken geben, die frühzeitig erkannt und beseitigt werden müssen.
Technische Sicherheit
Die RMR-Pipeline wird nach hohen technischen Anforderungen betrieben. Grundlage sind unter anderem die Rohrfernleitungsverordnung und die Technische Regel für Rohrfernleitungen. Sie definieren Vorgaben für Betrieb, Kontrolle, Materialien, Schweißarbeiten und Sicherheitsverfahren.
Zusätzlich unterliegt die Pipeline regelmäßigen Prüfungen durch zugelassene Überwachungsstellen wie den TÜV. Kontrolliert werden unter anderem Materialien, Armaturen, Aggregate, Verlegearbeiten und Schweißnähte.




Prüfung & Instandhaltung
Zur Sicherheit der Pipeline setzt RMR auf ein Bündel technischer Maßnahmen. Dazu gehören langlebige Stahlrohre mit schützender Isolierung, kathodischer Korrosionsschutz, Leckerkennungs- und Ortungssysteme sowie Dehnungs- und Verschiebemessungen in Bergsenkungsgebieten.
Spezielle Lecksuchmolche kontrollieren den Zustand und die Funktionstüchtigkeit der Leitung von innen. So lassen sich mögliche Schwachstellen frühzeitig erkennen und gezielt beheben.
Entlang der Pipeline befinden sich sogenannte Streckenschieber in Abständen von etwa 10 bis 15 km. Im unwahrscheinlichen Fall einer Leckage können diese Sicherheitssysteme einzelne Leitungsabschnitte innerhalb kurzer Zeit abschotten. Auch kritische Betriebszustände werden automatisch erkannt. Wird z. B. kritischer Druck gemeldet, kann die Leitung in einen sicheren Betriebszustand überführt werden – etwa durch das Abschalten von Pumpen.
Ein wichtiger Teil der Sicherheitsarbeit ist die Kontrolle der Trasse. So sollen Eingriffe durch Dritte vermieden werden. Dafür wird die Strecke regelmäßig kontrolliert, unter anderem durch Hubschrauberbefliegungen, Begehungen mit Experten und Befahrungen mit geeigneten Fahrzeugen. Zusätzlich nutzt RMR das bundesweite Informationssystem zur Leitungsrecherche BIL. Dort können Bauvorhaben online gemeldet und Leitungsauskünfte eingeholt werden.
Umweltschutz
Rund 95 Prozent der RMR-Strecke liegen unterirdisch im Erdboden. Nach der Verlegung wurde das Landschaftsbild wiederhergestellt; oberirdisch weisen im Wesentlichen orangefarbene Schilderpfähle auf den Verlauf der Pipeline hin. Über weite Teile kann das Leben oberhalb der Leitung normal weitergehen – einschließlich landwirtschaftlicher Nutzung, sofern der Schutzstreifen und die entsprechenden Vorgaben eingehalten werden.
Im Vergleich zu Straße, Schiene und Binnenschifffahrt benötigt der Pipeline-Transport besonders wenig Energie. Da nur das Transportgut bewegt wird und nicht das Transportmittel selbst, entfallen Rücktransporte von Behältern und viele typische Beeinträchtigungen anderer Verkehrsträger. So verbindet die RMR ökonomische Effizienz mit einem besonders ressourcenschonenden Betrieb.


Umweltschonender Transport
Würde man die Transportleistung aller acht deutschen Pipelines für Kohlenwasserstoffprodukte auf die Straße verlagern, entspräche dies rund 5 Prozent des gesamten Straßengüterverkehrs und würde jährlich etwa 2 Millionen Tonnen zusätzliche CO₂-Emissionen verursachen.
Auf dem Weg in die Zukunft
Biogene und synthetische Kraftstoffe spielen eine wichtige Rolle in der Energieversorgung. Sie lassen sich aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen, verfügen über eine hohe Energiedichte und können effizient in bestehenden Pipeline-Infrastrukturen transportiert werden.
Gefahrenabwehr
Trotz umfassender Prävention bleibt der Ernstfall Bestandteil jeder verantwortungsvollen Sicherheitsplanung. RMR verfügt deshalb über einen Alarm- und Gefahrenabwehrplan, um mögliche Umwelt- und Gesundheitsgefahren schnell, umsichtig und konsequent zu begrenzen.
Regelmäßige Trainings und Übungen – etwa Ölwehrübungen mit ortsansässigen Feuerwehren – stellen sicher, dass Abläufe im Ernstfall funktionieren.
Versorgungssicherheit
Die RMR-Pipeline legt die Grundlage für zahlreiche Produkte und Anwendungen, die im Alltag selbstverständlich erscheinen. Ein großer Teil der chemischen Erzeugnisse greift auf petrochemische Vorprodukte zurück – von Lacken, Kunststoffen und Farben über Arzneimittel und Verpackungsmaterialien bis hin zu Smartphones und technischen Anwendungen.
Damit steht RMR nicht nur für den Transport von Energie- und Grundstoffen, sondern auch für Versorgungssicherheit in Industrie, Wirtschaft und Alltag.






